Partizipationsmöglichkeiten

Partizipation am IGF Austria (16. Oktober 2017)

Das Internet Governance Forum Austria ist eine offene Dialog-Plattform, das nach den Governance Regeln des UN IGF arbeitet. Diese Regeln werden als Multistakeholder Prinzip bezeichnet und sollen Vertreter aus den Bereichen Verwaltung, Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und technische Gemeinschaft zusammenbringen.
Sowohl Privatpersonen als auch Vertreter aller Institutionen sind eingeladen, sich am Dialog zu beteiligen (und an Messages from Vienna mitzuarbeiten).

Das IGF Austria 2017 wird am 16. Oktober 2017 im Wiener Rathaus zum Generalthema „Sicherheit und Freiheitsrechte im digitalen Raum“ stattfinden.
Neben Podiumsdiskussionen finden drei Workshops zu folgenden Themen statt:
• Workshop I „Filterblasen, Fake News und Hate Speech”
• Workshop II „Meinungsfreiheit und Privatsphäre unter Druck?“
• Workshop III „Mobilität, Freiheit und Sicherheit“

Falls Sie Anregungen, Ideen oder Kommentare dazu haben, können Sie per E-Mail mit uns in Kontakt treten (kontakt@igf-austria.at) oder Sie besuchen die Facebook-Seite.

Beteiligung an der organisatorischen und inhaltlichen Planung des IGF Austria

Das Organisations-Team besteht aus den Stakeholdern aus den Sektoren Verwaltung, Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Wissenschaft, technische Gemeinschaft, die die Ausrichtung des jährlichen IGF Treffens übernehmen (= permanente Stakeholder).

Sponsoring

Das IGF Austria finanziert sich aus freiwilligen Zuwendungen verschiedener Stakeholder Gruppen. Diese werden als Förderer und Unterstützer auf der Seite genannt.

Programm IGF Austria 2017 am 16. Oktober 2017

Veranstaltungsort: Wiener Rathaus

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09:30Registrierung
10:00Begrüßung und Eröffnung
Ulrike HUEMER,
CIO, Geschäftsbereich Organisation und Sicherheit, Prozessmanagement und IKT-Strategie
Magistratsdirektion der Stadt Wien
Muna DUZDAR ,
Staatssekretärin für Diversität, Öffentlichen Dienst und Digitalisierung
10.30Freiheit und Sicherheit: Berichte aus der Praxis
Maximilian SCHUBERT (Moderation),
Geschäftsführer der Internet Service Providers Austria (ISPA)
Joe McNAMEE,
Executive Director, European Digital Rights (EDRI)
Walter UNGER,
ObstdG, Leiter der Abteilung Cyber Defence & IKT-Sicherheit,
Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport
11.15Kaffeepause
11.45Workshops
Workshop I: „Filterblasen, Fake News und Hate Speech“
Unter dem Generalthema „Sicherheit und Freiheitsrechte im digitalen Raum“ soll erörtert werden, ob Phänomene wie „Hate Speech“, „Fake News“ und „Filter Bubbles“ rein der Logik sozialer Medien geschuldet sind, oder es sich dabei um breitere Problemfelder handelt, die lediglich durch ein verändertes Mediennutzungsverhaltens besonders sichtbar werden. Welche Grenzen hat Meinungsfreiheit? Wer soll die Regeln des Zusammenlebens im Netz gestalten und durchsetzen? Und wie lässt sich die schwierige Abwägung elementarer Grundrechte gegeneinander treffen, ohne demokratische Teilhabe und Diskurs einzuschränken?
Workshop II: „Meinungsfreiheit und Privatsphäre unter Druck?“
Der Workshop wird sich der Frage widmen, welche Auswirkungen die vermehrte Bedeutung der Sicherheitsdebatten auf die verfassungsrechtlich garantierten Grundrechte Meinungsfreiheit und Privatsphäre mit sich bringen.
Insbesondere soll auch die Rolle (Aufgabe/Verantwortung) der Plattformen, der Provider und der User beleuchtet werden. Vor der Diskussion soll anhand aktueller Beispiele die Thematik erläutert werden.
Workshop III: „Mobilität, Freiheit und Sicherheit“
Fahrzeuge sind mittlerweile mehr Computer als Automobil. Jede einzelne Funktion des Fahrzeuges wird elektronisch gesteuert, von der Sitzeinstellung bis zur Lenkung und Bremsen. Diese Entwicklung hat auch viele Helfer gebracht, welche die Sicherheit erhöhen. Die andere Seite der Medaille ist, dass diese elektronischen Steuerungen alle über Computer gesteuert werden, und all diese Daten auch gesammelt werden. Es gibt bereits Pläne diese Daten auch für die Strafverfolgungsbehörden auswertbar zu machen. Auch und vor allem Im Bereich der Mobilität befinden wir uns hier in einem Spannungsfeld zwischen Freiheit und Sicherheit.
13.15Mittagspause
14.15Digitale Grundrechte

Vorstellung der „Charta für digitale Grundrechte in der Europäischen Union“
Wolfgang KLEINWÄCHTER,
Kommunikationswissenschaftler, Internet-Governance-Experte, Mitinitiator der Charta
Diskussion
Matthias TRAIMER (Moderation),
Abteilungsleiter Medien/Informationsgesellschaft, Bundeskanzleramt-Verfassungsdienst
Walter BERKA, (Co-Autor des Berichts „Internetfreiheit in Österreich)
o. Univ. Prof., Fachbereich Öffentliches Recht (Verfassungs- und Verwaltungsrecht),
Universität Salzburg
Wolfgang KLEINWÄCHTER,
Kommunikationswissenschaftler, Internet-Governance-Expert, Mitinitiator der Charta
Mario OETHEIMER,
Head of Sector Information Society, Privacy and Data Protection, Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA)
15.30Reporting back

Kurzberichte aus den Workshops
15.45Kaffeepause
16.15Podiumsdiskussion „Freiheit und Sicherheit im Netz: Ein Spannungsverhältnis?“
Claudia ZETTEL (Moderation),
Chefredakteurin Kurier-Futurezone
Ingrid BRODNIG,
Publizistin, Digital Champion Österreich
Rubina MÖHRING,
Präsidentin Reporter ohne Grenzen Österreich
Christian PILNACEK,
Leiter der Strafrechtssektion, Bundesministerium für Justiz
Markus POPOLARI,
Leiter der Abteilung für IKT-Strategie und IKT-Governance, Bundesministerium für Inneres
Christoph TSCHOHL,
Leiter Research Institute AG & CoKG
17.30Input für das globale IGF
Zum Bericht für das IGF 2017 in Genf
Matthias TRAIMER,
Abteilungsleiter Medien/Informationsgesellschaft, Bundeskanzleramt-Verfassungsdienst
17.45Gemeinsamer Ausklang

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